Anne Sendatzki unterrichtet an der Mediadesign Hochschule (mdh) vier Module zu Führung und Verantwortung: Corporate Social Responsibility und HR & Leadership im Bachelor Fashion Management, Digital Leadership im gleichnamigen Master und Arts and Cultural Leadership im Master Design.
Was ich in Unternehmen sehe, bringe ich in die Seminare. Was Studierende fragen, nehme ich mit zurück in die Beratung. Diese Verbindung hält beide Seiten ehrlich: Modelle müssen sich an der Praxis messen lassen, und die Praxis braucht ab und zu einen Begriff, der sie sortiert.
Vier Module in drei Studiengängen. Sie liegen inhaltlich weit auseinander und haben doch dieselbe Frage im Kern: Wofür übernehme ich Verantwortung, und wie führe ich so, dass andere mitgehen?
An der Hochschule motiviert mich, den differenzierten Diskurs anzustoßen: Fragen, die sich nicht in einer Folie beantworten lassen, auszuhalten und gemeinsam zu durchdenken. Und ich bilde internationale Führungskräfte von morgen mit aus. Zwei der Studiengänge laufen auf Englisch, die Studierenden kommen aus sehr unterschiedlichen Ländern und Berufsbildern. Genau das macht die Diskussionen wertvoll: Was in einem Kontext als gute Führung gilt, ist im nächsten schon erklärungsbedürftig.
„Wer früh lernt, Widersprüche auszuhalten, führt später souveräner.“
Die Mediadesign Hochschule für Design und Informatik ist eine private Hochschule mit Standorten in Berlin, Düsseldorf und München. Sie bildet in Design, Medien, Management und Informatik aus, ein Teil der Studiengänge läuft englischsprachig.
Die Lehre gehört nicht zu meinem Angebot für Unternehmen. Sie steht hier, weil sie erklärt, woher ein Teil meiner Haltung kommt: Wer regelmäßig vor Menschen steht, die noch nichts zu beweisen haben, verlernt das Phrasenhafte.
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